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Schmerzensgeld

Wenn Sie ohne eigenes Verschulden verletzt worden sind, sei es bei einem Unfall oder Tätlichkeit, haben Sie Anspruch auf Schmerzensgeld. Schmerzensgeld ist hierbei ein Schadensersatz in Geld, der dem Geschädigten einen angemessenen Ausgleich für die zugefügten Lebensbeeinträchtigungen bringen soll.

In der Bundesrepublik stehen ca. 400.000 Verletzen jährlich Schmerzensgeldansprüche zu. Die wenigsten Fälle werden gerichtlich geklärt. Die absolute Mehrheit der Fälle wird durch einen so genannten Abfindungsvergleich zwischen der Versicherung des Schädigers und dem Verletzten geregelt.

Bei Verhandlungen mit Versicherungen gibt es viele Fallstricke zu beachten.

Als erstes stellt sich die Frage nach der Höhe des Schmerzensgeldes. Hierzu gibt es so genannte Schmerzensgeldtabellen, die anhand der Art der Verletzung und hierzu bereits ergangenen Urteilen, Anhaltspunkte bieten. Die Gerichte ziehen für die Bestimmung der Höhe des Schmerzensgeldes folgende Kriterien heran:

  • Art und Schwere der Verletzung
  • Mitverschulden des Geschädigten
  • Arbeitsunfähigkeit und deren Dauer
  • Dauerschaden
  • Behandlung im Krankenhaus und für welche Dauer
  • Psychische Beeinträchtigung
  • weitere soziale Belastungen; wie z.B. Einschränkung der Berufswahl
  • Seelisch bedingte Folgeschäden
  • Verhalten des Schädigers bei der Regulierung des Schadens und wie verhält sich die Versicherung bei ihrer Regulierung
  • Wirtschaftliche Verhältnisse des Schädigers

Weiterhin stellt sich die Frage nach der Verjährung, insbesondere von Folgeschäden. Bei schwerwiegenden Personenschäden ist zu klären, ob eine Rente oder eine Kapitalabfindung gezahlt wird.

Fragen über die Heilbehandlungs- und Pflegekosten sind zu klären.

Möglicherweise liegen Erwerbsschäden und Verdienstausfall vor.

Schließen Sie keinen Abfindungsvergleich ohne anwaltliche Beratung ab, wichtige Punkte können von einem juristischen Laien nicht gesehen oder eingeschätzt werden.

Die Kosten der anwaltlichen Tätigkeit muss der Schädiger übernehmen.

 

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